Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist neben der Gesetzlichen Renten- und Kranken- sowie der Sozialen Pflege- und der Arbeitslosenversicherung einer der fünf Zweige der gesetzlichen Sozialversicherungen in Deutschland. Sie ist die einzige Sozialversicherung, deren Beiträge ausschließlich die Arbeitgeberseite zahlt. Träger der Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Ihre Aufgabe sind Prävention, Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt. Sie sollen „mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren“ verhüten (Sozialgesetzbuch VII). ArbeitnehmerInnen, die sich arbeitsbedingt verletzen oder arbeitsbedingt erkranken, erhalten von den Berufsgenossenschaften Unterstützung bei der Rehabilitation. Ist eine vollständige Rehabilitation nicht möglich, entschädigt die Unfallversicherung auch mit Geldleistungen. Hinterbliebene von Opfern tödlicher Arbeitsunfälle erhalten ebenfalls Geldleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.