Reallohn

Der Reallohn ist eine statistische Größe, die aussagt, wie hoch die Kaufkraft des tatsächlichen Lohns (Nominallohn) von ArbeitnehmerInnen ist. Der Reallohn ist somit abhängig von den Lebenshaltungskosten und der Preisentwicklung in einer Volkswirtschaft. Häufig wird statt des Reallohns die durchschnittliche Reallohnentwicklung eines Landes angegeben. Liegt die Kosteninflation über den Nominallohnsteigerungen sinken die Reallöhne.

Rechtsschutz

Rechtsschutz bedeutet allgemein das Recht der BürgerInnen, einen Sachverhalt vor unabhängigen Gerichten klären zu lassen. Der Begriff bezeichnet außerdem umgangssprachlich eine Rechtsschutzversicherung. Mitglieder einer Gewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes erhalten den kostenfreien DGB Rechtsschutz zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen – auch vor Gericht.

Rentenversicherung

Die Gesetzliche Rentenversicherung ist neben der Gesetzlichen Kranken-, der Sozialen Pflege, der Gesetzlichen Unfall- und der Arbeitslosenversicherung einer der fünf Zweige der deutschen gesetzlichen Sozialversicherungen. Sie funktioniert nach dem solidarischen Prinzip eines Generationenvertrages: Abhängig Beschäftigte zahlen während ihres Arbeitslebens für die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen. und erwerben gleichzeitig selbst einen Anspruch auf eine Altersrente. Die gesetzliche Rente finanziert sich teilweise aus paritätischen Beitragszahlungen von ArbeitnehmerInnen und ihren Arbeitgebern, teilweise auch über einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln. Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind die deutsche Rentenversicherung Bund, die Knappschaft Bahn-See sowie 14 regionale Rentenversicherungsträger.