Jahressonderleistungen

Jahressonderleistungen sind Teile des vom Arbeitgeber gezahlten Einkommens von ArbeitnehmerInnen, die über die monatlichen Lohn- und Gehaltszahlungen hinausgehen. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, und das „13. Monatsgehalt“ – wie sie umgangssprachlich genannt werden – sind die bekanntesten Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf Jahressonderleistungen besteht oft nicht, außer sie sind im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag geregelt.

Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die gewählte Interessenvertretung aller Jugendlichen und Auszubildenden unter 25 Jahren im Betrieb. Sie kümmert sich um die Probleme der Azubis, achtet darauf, dass die Gesetze im Betrieb eingehalten werden und kontrolliert die Einhaltung der Tarifverträge.

Jugendarbeitsschutzgesetz

Das Gesetz gilt für die Beschäftigung von Personen unter 18 Jahren. Es unterscheidet zwischen Kindern (unter 15 Jahren) und Jugendlichen (unter 18 Jahren). Es begrenzt u.a. die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden in der Woche bei einer 5-Tage-Woche; es sieht einen verlängerten Jahresmindesturlaub vor und regelt die Freistellung an Berufsschultagen. Es enthält unterschiedliche Mindestalterstufen für unterschiedliche Beschäftigungsarten, verbietet Akkordarbeit und tempoabhängige Arbeit und gebietet regelmäßige ärztliche Untersuchungen, um Kinder und Jugendliche vor Überforderung zu schützen.