Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), oft auch „Antidiskriminierungsgesetz“ genannt, setzt die Bundesrepublik Deutschland vier EU-Richtlinien in nationales Recht um – darunter die „Antirassismus-Richtlinie“ und die „Gender-Richtlinie“. Das Gesetz soll vor rassistischer Diskriminierung ebenso schützen wie vor Benachteiligung aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Weltanschauung, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Arbeitsrechtlich gilt das AGG für ArbeitnehmerInnen, Auszubildende und StellenbewerberInnen in der Privatwirtschaft sowie für Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes.